Sabine Tastel

Sabine Tastel (*1987) hat Architektur mit Vertiefung Städtebau in Karlsruhe und Istanbul studiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin man Fachgebiet Städtebau an der Universität Kassel und koordiniert dort das Forschungsprojekt Obsolete Stadt. Gemeinsam mit Stefan Rettich gab sie Ende 2020 die Publikation Die Bodenfrage – Klima, Ökonomie, Gemeinwohl heraus. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die sozialräumliche Bedeutung von Tankstellen.

Prof. Dr. Maren Harnack

Maren Harnack studierte Architektur, Stadtplanung und Sozialwissenschaften in Stuttgart, Delft und London. Gemeinsam mit Mario Tvrtkovic betreibt sie das Plaungsbüro urbanorbit und ist seit 2011 Professorin für Städtebau an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im sozialen Wohnungsbau, dem Städtebau der Moderne und dem Imagewandel von Gebäuden und Quartieren.

Assenland

Das Assenland ist ein Hausprojekt in Rödelheim und der lebende Beweis dafür, dass es keine Vermieter*innen braucht: Seit das Haus freigekauft wurde, ist es als Teil des bundesweiten ‚Mietshäusersyndikats‘ im Gemeinschaftseigentum. Die wechselnden Bewohner*innen entscheiden alles gemeinsam und dank dem Mietshäusersyndikat kann es auch nie wieder in private Hände gelangen. Die jahrzehntelange Geschichte des Hausprojekts zeigt, wie Wohnen als Menschenrecht aussehen könnte. Sie zeigt aber auch, wie schwierig es ist, dieses Recht gegen Profitinteressen durchzusetzen.

AdAptiv

Adapter

Wir beschäftigen uns mit den Fragen, wie wir in Zukunft in der Stadt wohnen wollen und wo es Orte gibt um sich einzubringen und mitzugestalten. Der gemeinnützige Verein Adapter aktiviert temporär leerstehende Raumressourcen um neue Formen des Wohnens experimentell zu erproben und erforschen. Dabei soll nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern die vielschichtigen sozialen Dimensionen des Wohnens untersucht und neue Wege des Wohnens mit der Stadt aufgezeigt werden. Unter aktiver Beteiligung von Interessierten, Nutzern und Eigentümern erarbeiten wir Konzepte, um aus Leerstand einen Möglichkeitsraum für Bewohner und Nachbarschaft zu machen und vor Ort Entwicklungsprozesse zu unterstützen und voranzutreiben. Dabei möchten wir einen Beitrag zur Stadtforschung leisten und neue Erkenntnisse für das Zusammenleben in der Stadt vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern gewinnen.

Achim Lengerer

Achim Lengerer setzt sich in seiner künstlerischen Praxis mit politischen Wirkungs- undFunktionsweisen von Sprache und Text auseinander. Neben filmischen Tonspuren, Installationenund Publikationen gehören performative Vorträge und Veranstaltungen zu seinenAusdrucksformen. Lengerer gründete verschiedene kollaborative Projekte, darunter ist er Ko-Gründer der freitagsküche in Frankfurt/Main. 2006 entstand zusammen mit Dani Gal das Projekt voiceoverhead,welches sich in Performances, Ausstellungen und Screenings mit archivierter gesprochener Sprachebeschäftigt. Für die documenta14 produzierten Gal/Lengerer die 21-stündigen Radioarbeit „different time, different place,different pitch“, produziert von SavvyFunk und Deutschlandfunkkultur. Seit 2009 betreibt Lengerer den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings als diskursive Plattform; in Kooperation mit anderen Künstler_innen, Filmemacher_innen,Autor_innen und Aktivist_innen werden unterschiedliche Präsentationsformen derAuseinandersetzung mit Sprache und Schrift erprobt. Neben Filmen, Hörstücken und Performancesentsteht das Magazin Scriptings.
Lengerer studierte an der Film- und Fernsehfakultät der Akademie der musischen Künste FAMU inPrag, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt/Main, der SladeSchool of Fine Arts in London in sowie der Jan van Eyck Academie in Maastricht. Lengererpromovierte an der Goldsmiths, University of London, zum Format der Probe als künstlerisches sowie politisches Modell für gesellschaftliche Verhandlungsräume.

Mona Hermann

Mona Hermann (geb. 1989 in Wien) studierte bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Dort schloss sie ihr Studium 2018 bei Thomas Demand ab. 2019 erhielt sie das Hamburger Arbeitsstipendium. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. im Kunstraum Niederösterreich in Wien, der Kestner Gesellschaft und dem Kunsthaus Hamburg. Des Weiteren hat sich aus ihrem Interesse an Raum uns seinem Narrativ auch eine kuratorische Praxis formuliert, u.a. als Trauma Team im Golden Pudel Club und in der Mitarbeit des Projektes THE GATE von IMAGINE THE CITY.  

Jan Lotter

Jan Lotter ist bildender Künstler und fühlt sich sehr schnell an unbekannten Orten auf diesem „pale blue dot“ zu Hause. Sein bikultureller Hintergrund erleichtert ihm dies. In sehr unterschiedlich künstlerischen Kontexten hat er in den letzten Jahren gearbeitet und in verschiedenen bildungsästhetischen Projekten mitgewirkt. So ist er 2018/2019 der erste Pilot im „Fliegenden Künsterzimmer“ gewesen, ein Projekt der Crespo Foundation. Er hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, wo er auch studiert hat.

Eyup Yilmaz

Frankfurt Babylon

http://www.frankfurtbabylon.de/

Dr.Werner Heinz

Werner Heinz, Dr.phil., Planungswissenschaftler, Berater und Autor, bis 2009 Leiter der Kölner Abteilung des Deutschen Instituts für Urbanistik

Er+Er3000

Das Duo wird die Straße erfüllen durch „FRAGMENTESKES SCHMALMELODIÖSES SOLISTISCHES DUOGROOVEIMPROVISATIONSGEBALLER UND AUCH SCHÖN“

Urban Equipe

Die Urban Equipe ist ein Zusammenschluss aus Urbanist*innen, Raumplaner*innen und sonstigen Enthusiast*innen, die sich für mutiges Testen, für ehrlichen Wissensaustausch und für konkrete Mitwirkung in der Stadtentwicklung einsetzen.

Anna Scheuermann

seit 2020 Architektin / Kuratorin / Autorin – Architekturkommunikation, Offenbach am Main

2019-2020  Redaktion und Projektleitung „Architekturführer Metropolregion Frankfurt Rhein-Main“ (DOM Publishers) sowie Architekturführungen und Vorträge in Frankfurt und Offenbach

2019 Organisation und Moderation der Tagung „osd statements03 – elementary“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main

2019            Moderation der Diskussionsrunde „Bezahlbares Wohnen. Strategien im Neuen Frankfurt und heute“ im Historischen Museum, Frankfurt am Main

2019 Zukunftsclub Innenstadt / Zukunftskonzept Offenbach Mitte, Offenbach am Main

2018          Moderation der Tischrunde „Architekturkommunikation – Berufsbild und Karrierechancen“, zusammen mit Nadja Stachowski (GMP Architekten) und Jan Krause (AMM – Hochschule Bochum), beim ersten überregionalen Treffen des Netzwerks Architekturkommunikation in der Akademie der Künste in Berlin

2018            Organisation und Moderation der Tagung „osd statements02 – digital interfaces“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main

2017-2018  Publikationen, Diskussionsrunden und Vorträge zu den Themen Making Heimat / Arrival Cities / Future Cities, u.a. Azure Magazine, domus, ZEIT für deine Stadt – Frankfurt, 15. Heidelberger Schlossgespräch mit Tobias Wulf, reSITE salon Berlin

2017            Konzeption der Reihe osd statements und Moderation der Tagung „osd statements01 – engineering the future“ im DAM, Frankfurt am Main

2017            Kuratorin „Making Heimat“ / „Offenbach Is Almost All Right“ / „Bezahlbares Wohnen“ im DAM, Frankfurt am Main

2017            Moderation von diversen Tagungen und Diskussionsrunden: „Making Heimat – Symposium Flüchtlingsbauten“, „Making Heimat – Wohnen ohne Anmeldung“, „Making Heimat – European Cities and the Refugee Situation“

2016-2018 Architekturführungen in Frankfurt Rhein-Main, insbesondere in Frankfurt und Offenbach, mit ga frankfurt – guiding architects rheinmain (Gründerin mit Paul-Martin Lied und Andrea Schwappach)

2015 – 2016 Co-Kuratorin (Projektkoordinatorin) des deutschen Beitrags „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ auf der Architekturbiennale 2016 in Venedig

2007-2020 Kommunikation / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Business Development / Marketing für Architekten und Ingenieure, Frankfurt am Main (2015-2020 osd – office for structural design, 2008-2015 schneider+schumacher, 2007-2008 Stefan Forster Architekten)

2007            Co-Kuratorin des deutschen Beitrags „Ready for Take-Off. Aktuelle deutsche Exportarchitektur“ auf der Architekturbiennale São Paulo

Radar

R A D A R vermittelt im Auftrag des Frankfurter Stadtplanungsamtes und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie dem Kulturamt preisgünstige Gewerberäume von privaten und gewerblichen Eigentümer_innen an Kreative, organisiert projektbezogene Zwischennutzungen und begleitet Förderanträge für Umbaumaßnahmen.

Das R A D A R – Team befasst sich seit Jahren mit Prozessen der Stadt- und Raumentwicklung. Als Manager_innen und Forscher_innen auf diesem Gebiet verfügen wir über sehr gute Kenntnisse der lokalen Kultur- und Kreativszene, die besonders auf die Förderung und Bereitstellung von Infrastruktur angewiesen ist. Alle arbeiten in Teilzeit oder projektbezogen.

Uns liegt Frankfurt am Herzen. Unterstützen Sie uns die Arbeitsbedingungen für Kreative weiter zu verbessern und die Stadt noch lebenswerter zu machen! Gerne nehmen wir neue Angebote und Hinweise entgegen. Auch bei der Recherche sind wir behilflich. Sprechen Sie uns an!

Birgit Kasper

Birgit Kasper, Leiterin der Koordinationsstelle Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V, ist Stadtplanerin (AkH) und Diplom-Verwaltungswirtin und arbeitet in den Bereichen Stadtforschung und innovative Wohnformen. Sie leitet die Frankfurter Koordinations- und Beratungsstelle seit 2009. In dieser Zeit ist das Netzwerk auf über 100 gemeinschaftliche Wohninitiativen und Wohnprojekte gewachsen und die strategische Weiterentwicklung des Themas ist mittlerweile Hauptaufgabe. Hinzu gekommen ist seit Juni 2021 der Aufbau einer Landesberatungsstelle im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums.

Birgit Kasper ist seit 2013 Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., hat den Bundesweiten Erfahrungsaustausch Konzeptverfahren mitinitiiert und ist seit 2021 im Kuratorium der Stiftung trias. Im Februar 2020 wurde ihr und dem Netzwerk die BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen 2019/2020 verliehen. Von August 2014 bis 2019 war sie Mitglied der “AG Wohnungsbau” der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. In dieser Funktion wurde sie 2015 in die „Allianz für Wohnen“ des Landes Hessen entsendet.

Zeitweise arbeitet sie freiberuflich in der Wohn- und Mobilitätsforschung. Anwendungsorientierte Forschung ist ihr besonders wichtig und methodisch hat sie sich auf qualitative Empirie spezialisiert. Gelegentlich übernimmt sie Lehraufträge und verfasst Artikel für Publikationen. Sie war mehrere Jahre Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, hat anderthalb Jahre in Chicago studiert und war einige Zeit im European Network for Housing Research (ENHR) aktiv. Ihr Studium hat sie in Kassel absolviert.

mehr als wählen e.V

mehr als wählen e. V. setzt sich seit 2017 für neue demokratische Räume in Frankfurt ein. Unser Ziel ist es, Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammenzubringen, um über zentrale politische Themen zu diskutieren.

Unsere Projekte: Frankfurt Demokratiekonvent und DemokratieWagen

Der Frankfurter Demokratiekonvent ist ein jährlich stattfindender Bürger:innenrat. Zwei Drittel der Teilnehmenden werden zufällig gelost und ein Drittel der Mitglieder bestehen aus im öffentlich Diskurs unterrepräsentierten Gruppen. Die Teilnehmenden erarbeiteten über zwei Wochenenden eine gemeinsame Handlungsempfehlung für die Frankfurter Stadtpolitik zu einem vorher ausgewählten Thema. Dieses Jahr im Herbst wird es um Klimapolitik im Regionalen gehen. Die Empfehlungen werden durch die Stadt Frankfurt geprüft und teilweise implementiert.

Basierend auf einer Forderung des Frankfurter Demokratiekonvents 2019 haben wir von mehr als wählen den DemokratieWagen ins Rollen gebracht. Der DemokratieWagen ist ein Linienbus, der nun als mobiler und experimenteller Erfahrungsraum für Demokratie auf Frankfurts Straßen unterwegs ist. Frankfurter Initiativen und Vereine können sich den DemokratieWagen leihen, um damit an verschieden Standorten Veranstaltungen unterschiedlichster Formate rund um politische Bildung durchzuführen. Außerdem wird der Bus im Linienverkehr unterwegs sein und dort mit interaktiven Medien über unsere Demokratie informieren und zum Mitmachen anregen. Mit dem DemokratieWagen möchten wir zeigen: Demokratie passiert überall. Egal wo man wohnt.

Internationales Kinderhaus

Dr. Nina Gorgus

Dr. Nina Gorgus ist seit 2010 Kuratorin am Historischen Museum Frankfurt. Sie studierte Empirische Kulturwissenschaft, Französisch und Soziologie in Freiburg und Tübingen. Nach dem Volontariat am Altonaer Museum in Hamburg folgten projektbezogene Stationen. Sie war international als Universitätsdozentin und als Kuratorin für Ausstellungen tätig. Am HMF arbeitete sie bei der Neukonzeption mit und koordinierte die Dauerausstellung Frankfurt Einst? Seit 2012 betreut sie die Sammlungen Spielzeug und Alltagskultur. 2021 kuratierte sie die Ausstellung „Die Stadt und das Grün. Frankfurter Gartenlust“ .

Daniela Matha

Geschäftsführerin der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach GBM Service GmbH Offenbach
GBM Gebäudemanagement GmbH Offenbach

Konversion, Konzeption und Entwicklung des Hafen Offenbach in ein modernes, lebendiges Stadtquartier zur langfristigen Verbesserung des Images der Stadt Offenbach.

Akquise, Businessplan und Vermarktung der neuerworbenen Fläche des Innovationscampus mit erstem Ansiedlungserfolg nach 6 Monaten.

Mitwirkung bei der Erarbeitung des Masterplans Offenbach.

Mitarbeit im Verein Offenbach Offensiv zur Erstellung des Masterplans und der erfolgreichen Bürgerbeteiligung.

Umgestaltung Sportzentrum Am Wiener Ring.

Konzeption und Neubau Sparda Bank Hessen Stadion.

Städtebauliches Konzept, Marketing und Erschließung

An den Eichen – südlicher Teil.

Konzeption, Vermarktung und Erschließung An den Eichen – nördlicher Teil.

Freimachung Grundstück für den Neubau Polizeipräsidium Südosthessen (inkl. Neubau Besucherzentrum Wetterpark und Kinder- und Jugendfarm).

Neubau der Hafengrundschule.
Projektsteuerung und Projektleitung verschiedener Kindergarten- und Schulsanierungen. Machbarkeitsstudie und Finanzierungskonzept zum Neubau der Fröbelschule.

Einführung von Führungsleitlinien in der OPG auch als Methode zur Integration von Mitarbeitern aus einer anderen Tochtergesellschaft der Stadtwerke.

Erarbeitung und Implementierung der Führungsleitlinien auf Stadtwerkeebene.

Aufbau einer internen Struktur zur Zielerreichung mittels klar vorgegebener individueller und bereichsübergreifender Ziele.

Leon Joskowitz

Leon Joskowitz ist Philosoph, Ethiklehrer und Gärtner. Der gebürtige Frankfurter ist der Gastgeber des Philosophischen Salons der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und Teil des Kollektivs KVTV @kv_television. Seit 2020 entwickelt er mit verschiedenen Künstler:innen die OADE (Open Air Distance Exhibition) als halböffentlichen Ort für Ausstellungen, Performance und Versammlungen.

Dr.Fabian Thiel

Fabian Thiel, geboren in Elmshorn/Schleswig-Holstein, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg und Geographie an der Universität Hamburg, Promotion 2001 an der Universität Hamburg, Habilitation 2017 an der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema „Legal Geography“. Berufliche Stationen u.a.: HIS Hannover, Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle, CIM-IF Kambodscha. Von 2011-2016 Vertretungsprofessor für Immobilienwirtschaft und Immobilienbewertung an der Frankfurt University of Applied Sciences in Frankfurt am Main. Seit 2017 auch Privatdozent an der Universität Gießen, Institut für Geographie. Venia Legendi in Geographie. Seit dem 01.10.2018 Professor für Immobilienbewertung. Dr. habil. Thiel forscht und lehrt in den Bereichen nationales und internationales Eigentums-, Bau- und Planungsrecht, Immobilienbewertung, Bodenpolitik und Rechtsgeographie.

Blockadia*Tiefsee

Wir sind Blockadia*Tiefsee. Wir sind ein temporäres Kollektiv, eine mäandernde Gruppe
von KünstlerInnen und KuratorInnen. Wir treffen uns, sammeln, diskutieren und
präsentieren Materialien, Ideen, Texte, Bilder, Objekte. Im Zentrum unserer Gespräche
steht die Beschäftigung mit dem, was uns umgibt unter Einfluss neuer Technologien,
ökonomischer und ökologischer Kräfte und Transformationen. Wir fragen nach
Möglichkeiten der Selbstorganisation, der spontanen Disposition und Eigenverantwortung,
der Genügsamkeit, Solidarität und Empathie – und proben die Umsetzung in Material,
Substanz, Objekt, Raum und Installation. Jedes Treffen führt zu neuen Prozessen und
Wegen unsere Praxis und Werke zu verändern.

https://blockadia-tiefsee.tumblr.com

https://www.instagram.com/blockadia_tiefsee/?hl=ur

https://www.youtube.com/channel/UCc5GmJe4zeRyghET8vZBSGQ
Text © Antonia Lotz, initiiert von Susanne M. Winterling

Die Kooperative

Gesunde, frische, biologische Lebensmittel aus regionaler und nachhaltiger Herkunft, verpackt in einer Kiste: das ist die Kooperative eG

Die Kooperative ist eine junge Genossenschaft, welche im Jahr 2018 gegründet wurde und nachhaltige, regionale und faire Landwirtschaft möglich macht und betreibt. Von Gemüse, Obst und Apfelsaft bis zu Eiern, Brot und Co. ist alles dabei – und das immer frisch und mit kurzen Transportwegen. Unabhängige Versorgung, die Stärkung regionaler Kleinbetriebe, Ökonomische Souveränität, die Weitergabe von Wissen, weniger Lebensmittelverschwendung sowie aktiver Umweltschutz, sind die Motoren und der Grundsatz welche diesen Zusammenschluss antreiben.

Was uns und unsere Kiste dabei so besonders macht?

Die Kooperative versorgt Dich wöchentlich mit individuellen Ernteanteilen, bestehend aus Gemüse, Obst und Eiern des Anbaus auf der Frankfurter Cityfarm, sowie vielfältigen Bio-Produkten der Kooperationshöfe in der Region.

Aber als Mitglied der Kooperative bekommst du nicht nur leckeres Gemüse & Co. Du unterstützt auch den Umweltschutz, die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und die urbane Gemüsebautradition in und um Frankfurt herum.

und das Beste daran?

Du bist ein aktiver Teil von alledem und kannst dich nach deinem ganz persönlichen Interesse und Ermessen selbst bei der Kooperative mit einbringen, umschauen und helfen.

Einfach nur unser Gemüse zu genießen ist aber natürlich auch vollkommen okay 😉

Gemüseheldinnen

Lasst uns Lebensmittel dort anbauen, wo sie auch gebraucht werden: klimafreundlich, nachhaltig, nachbarschaftlich – und mitten in der Stadt! Neben vielen Gemeinschafts-Gärten in der Grünen Lunge haben die GemüseheldInnen ihre Vision von essbaren Inseln weiter in die Stadt getragen und erste PermaKulturInseln in Frankfurt geschaffen. Als Vorzeigemodelle für eine Stadt mit Zukunft.

Eleonora Herder

Eleonora Herder ist die Begründerin und künstlerische Leitung von andpartnersincrime. Sie hat Theaterregie in Barcelona und Krakau auf Diplom studiert und absolvierte danach ihr Masterstudium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.

Seit  2013 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin und Dramaturgin in Frankfurt am Main, Barcelona, Berlin und Warschau.

Im Jahr 2010 gründete sie gemeinsam mit Falk Rössler und Arne Köhler das spanisch-deutsche Performancekollektiv DIE RESILENTES. In dieser Konstellation entstanden „NOW THE FIELD IS OPEN. Eine szenische Konferenz“ (Teatre Lluire Barcelona), die ortsspezifische Arbeit „LULU. To all our Lovers“ (Gießen) und die szenische Installation „LOTTEgoesLIQUID“ (Teatre Nau Ivanow Barcelona). Sie entwickelte mit Musikern des Ensemble Modern das szenische Konzert „OLA NOCTURNA. Als sie noch von nichts wussten“ (Frankfurter Positionen 2011).

Weitere Produktionen sind die szenische Installation „SITE OF FICTION“ (Frankfurt LAB und Landestheater Marburg), die Installation „ZWOFADOLEI“ (Studio Naxos Frankfurt am Main und Hessisches Staatstheater Wiesbaden), der Audiowalk „PORANNY SPACER“ (Teatr Ochoty, Warschau) sowie das interaktive Buchprojekt „Wo stehst du? Ein Stadtführer, der eine Performance ist, die eine Stadtführung ist“

2016 hat sie mit dem iranischen Regisseur Arvand Dashtaray eine interkulturelle Performance unter dem Titel “RECONSIDER YOUR IMAGE OF ME” am Stadttheater in Teheran entwickelt. Im Rahmen der Recherche für dieses Stück hat sie den geflüchteten iranischen Industrietaucher Saeed Sedaghat kennengelernt, mit dem sie 2017 das performative Hörspiel “ARE YOU THERE” an dem Theater Landungsbrücken in Frankfurt am Main erarbeitet hat.

Als Dramaturgin kollaboriert sie regelmäßig mit dem katalanischen Regisseur und Kurator  Àlex Rigola sowie mit dem irakischen Regisseur Akram Assam.

Ihre Performance-Installation ZWOFADOLEI* wurde 2015 bei den Hessischen Theatertagen am Staatstheater Wiesbaden gezeigt.

Auszeichnungen: 2009 Junger Regiepreis Barcelona, Postgraduiertenpreis der Hessischen Theaterakademie, Stipendiatin des Internationalen Forum des Theatertreffens 2015, Stipendiatin der Bienal de Buenos Aires. Das Buch “WO STEHST DU” ist auf die Longlist des Wettbewerb »Förderpreis für junge Buchgestaltung 2017« gewählt worden.

Herder war von 2016 – 2019 Vorstandsmitglied von ID_FRANKFURT Independent Performing Arts.  und kuratierte dort das ortsspezifische Festival IMPLANTIEREN 2018.

Project Shelter

Project.Shelter ist Teil einer politischen Bewegung, die sich für mehr Solidarität und Teilhabe für alle Stadtbewohner*innen einsetzt.

Wir sind eine Gruppe von Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationsgeschichte, die auf basisdemokratische Weise daran arbeitet, die Rechte obdachloser Migrant*innen und Geflüchteter in Frankfurt/Main zu erkämpfen bzw. zu schützen und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse zu garantieren.

Dazu gehört zuallererst die Vermittlung von privatem Wohnraum, aber auch die Bereitstellung von Fahrkarten für den öffentlichen Stadtverkehr, sowie von Fahrrädern, die Finanzierung von Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Kleidung sowie sprachliche Unterstützung und Übersetzungen bei behördlichen Angelegenheiten. Nicht zuletzt bietet das Projekt eine Anlaufstelle für das Zusammensein, den gegenseitigen Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten von Beteiligten und Interessierten. Es ermöglicht Migrant*innen und anderen, sich zu organisieren, gemeinsame Forderungen zu entwickeln und diese in Form von Aktionen und Demonstrationen nach außen zu tragen. Auf diese Weise sollen unter anderem Hierarchien zwischen Menschen mit angeborenen Privilegien und denjenigen, die qua Ausweispapier benachteiligt sind erkannt und abgebaut werden.

Paola Wechs

Freie Urbanistin, Stadtphilosophin und aktive Städterin. Kommt aus dem Allgäu und Barcelona, lebt und arbeitet in Offenbach und Frankfurt. Ist für ihre Projekte europaweit unterwegs und mit vielen Initiativen und freien Projektgruppen im Austausch.

Sie studierte Ethnologie und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz, danach Architektur B.A. und Urban Agglomeration (Urbanismus) M.Sc. an der Fach- hochschule Frankfurt und Urban Studies an der Malmö Högskola. Zurzeit ist sie Lehrbeauf- tragte an der Universität Kassel und an der Frankfurt University of Applied Sciences im Be- reich der prozessorientierten Stadtforschung und konzipiert aktuell das Vermittlungspro- gramm des Deutschen Architektur Museum mit.

Sie installierte 2015 zwei Straßenbahnhaltestellen an der Offenbacher Landstraße, um auf den mangelnden Ausbau des ÖPNV aufmerksam zu machen. Sie gründetet 2016 den gemeinnützigen Verein stadtmenschen offenbach e.V., um den öffentlichen Raum in der Stadt Offenbach zu bespielen und die Redemokratisierung durch performative Aktionen und Spiele in öffentlichen Räumen und die wieder Aneignung des selbigen zu ermöglichen. 2017 war sie Gründungsmitglied der Initiative Hauptbahnhof Offenbach, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das kulturdenkmalgeschütze Bahnhofsgebäude einer gemeinwohlorientierten Entwicklung zuzuführen. Im gleichen Jahr gründete sie die Radiosendung/Podcast mit einer Fahrradverkehrsplanerin, R-U-Rban beim Regionalsender Radio X. Sie organisierte zusammen mit anderen Aktivist*Innen 2018 das Festival für analoge und digitale commons, das Bend Make Change an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Seit 2018 konzipiert sie die alte Seilerei in Sachsenhausen neu und gründete den Förderverein Seilerbahn Kunst und Kultur e.V.
2019/20 war sie Teil des Konzept/Leitungsteam des Implantieren Festival und dort u.a. für das Diskurprogramm verantwortlich.

Sie arbeitet als freie Vernetze:in und Vermittler:in in verschiedenen Projekten mit und entwickelt und konzipiert Diskurse in urbanistischen und queeren Kontexten.

Prof. Dr. Susanne Heeg

Susanne Heeg ist Professorin für Geographische Stadtforschung am Institut für Humangeographie. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Untersuchung von Städten als Kristallisationspunkte gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und als lokale Knotenpunkte im Netzwerk globaler Dynamiken. Dabei setzt sie sich mit Prozessen auseinander, die zum Bedeutungsgewinn von Städten im globalen Zeitalter geführt haben sowie mit Entwicklungen innerhalb von Städten und Stadtregionen.
Innerhalb dieses allgemeinen Rahmens beschäftigt sie sich insbesondere mit den Bedingungen und Faktoren in der Produktion der gebauten Umwelt. Dies umfasst zwei Forschungsfelder: zum einen untersucht sie, wie sich eine Liberalisierung der Finanz- und Immobilienmärkte auf die bauliche Entwicklung in Städten auswirkt. Zum anderen analysiert sie die Verfahren und Anforderungen zur Herstellung von Transparenz und Kalkulierbarkeit von Investitionen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sind politische und gesellschaftliche „Neuordnungen des Städtischen im neoliberalen Zeitalter“.